Regionale Produkte

Energieeinsparung durch regionale Produkte

Streuobstwiese


Die Streuobstwiese des BUND Lemgo – ein Projekt zur Energieeinsparung

Die BUND-Ortsgruppe Lemgo betreut am Lindenhaus rund 2,5 ha Streuobstwiese. Streuobstwiesen sind ein Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und haben daher eine besondere ökologische Bedeutung. Hinzu kommen die Ziele des Erhalts alter Obstsorten und ihre Nutzung, wie sie ehemals weit verbreitet war. Das Konzept sieht vor, dass die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe hier Obst für den Eigenbedarf pflücken darf. Allerdings stehen auch Pflanz- und Pflegearbeiten auf dem Programm.

Energieeinsparung durch Nutzung regionaler Produkte

Auf den ersten Blick glaubt man kaum, dass eine Streuobstwiese und die Nutzung etwas mit dem Thema Energieeinsparung zu tun hat. Aber die Aspekte sind vielfältig und seien kurz dargestellt.

Die Nutzung von vor Ort angebautem Obst erspart lange Transportwege, insbesondere dann, wenn die Produkte aus Neuseeland, Chile oder Argentinien kommen;

Der Verzicht auf den Einsatz von Chemie bei der Düngung und der Schädlingsbekämpfung bedeuten Ersparnis begrenzt vorhandener Ressourcen, bei denen zusätzlich Energie für Gewinnung, Herstellung, Transport und beim Einsatz in der Obstplantage anfallen. Wir setzen auf den Einsatz robuster Obstsorten und die Schaffung eines ökologischen Gleichgewichts mit der Förderung von Nützlingen. Eine Vielzahl von Nistmöglichkeiten sorgt dafür, dass Vögel, Wildbienen, Hornissen, Fledermäuse, Mauswiesel u. a. die Schädlinge in Grenzen halten.

Gepflegt wird die Streuobstwiese durch den Einsatz von Schafen. Damit wird der Aufwuchs auch optimal genutzt. In Plantagen gibt es hier Maschinen und Spritzmitteleinsatz. Nur einmal im Jahr erfolgt eine Mahd und dies mit Einsatz eines Kaltblütern. 

Beim Obst aus Plantagen handelt es sich in erster Linie um Tafelobst, das nur eine kurze natür­licher Lagerdauer hat. Daher muss es in Kühlhäusern gelagert werden, was große Mengen Ener­gie erfordert. In der Streuobstwiese werden eine Vielzahl alter Obstsorten angebaut, die über eine natürliche Lagerfähigkeit von bis zu 8 Monaten verfügen. Diese Äpfel kann man in geeigneten Kellern oder in der Garage einlagern ohne dass hierfür Strom verbraucht wird. Auch kann man die Äpfel selbst dörren und damit einen weiteren Beitrag für eine gesunde Ernährung leisten.

Früher gab es rund um die Dörfer Streuobstwiesen und Hecken. Dadurch wurden im Winter die kalten Ost- und Nordwinde gebrochen mit der Folge, dass in den geschützten Häusern weniger geheizt werden konnte. In den Sommermonaten wiederum trugen diese Grünflächen zu milderen Temperaturen bei.

Warum Obst aus Streuobstwiesen?

Ein Apfelkuchen vom Dülmener Rosenapfel, Jakob Lebel oder Schöner aus Boskoop schmeckt einfach besser, als von den Tafelnäpfeln des Supermarkts. Dies gilt dann auch für sonstige Nutzungen in der Küche für Apfelmus, Speisen und Desserts.

Die über 50 Apfelsorten in der BUND-Streuobstwiese haben eine solche Geschmacksvielfalt, die sich vom Einheitsgeschmack der wenigen Anbausorten der Plantagen doch sehr unterscheiden.

Auf die Neuzüchtungen reagieren immer mehr Menschen allergisch. Viele der alten Sorten sind für Allergiker aber verträglich und können ohne Probleme gegessen werden.

Die unbehandelten Äpfel aus der Streuobstwiese kann man unbesorgt mit Schale essen. Dies sollte man dann auch tun, weil direkt unter der Schale die meisten Nährstoffe sitzen. Der Apfel ist Energiespender, vertreibt die Müdigkeit und Konzentrationsschwäche und ist daher besonders für Kinder wichtig. Ein Apfel vor dem Schlafengehen gegessen, bewirkt einen ruhigen Schlaf, der vor dem Mittagessen, fördert er den Stuhlgang. Die Fruchtsäure des Apfels zerstört die Fäulniserreger des Mundes und verhindert so die Bildung von Zahnstein.

Letztendlich tragen Streuobstwiesen dazu bei, dass man Natur in der Nachbarschaft genießen kann und wer regelmäßig in der Streuobstwiese arbeitet, spart auch den Beitrag für das Fitnesscenter. Interessenten können sich direkt an den BUND Lemgo wenden und auf den Internetseiten weitere Informationen erhalten. www.bund-lemgo.de

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